jugend.gestaltet.zukunft.

jugend.gestaltet.zukunft.

Im Jahr 2021 macht der Landesjugendring mit dem Slogan „jugend.gestaltet.zukunft.“ verstärkt auf die Wichtigkeit jugendpolitischer Interessen aufmerksam. Das Projekt läuft unter der Marke „neXTvote“ bis Ende 2021. Finanziert wird die Kampagne durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales und Gesundheit.

Doch was sind Wahlen eignetlich genau und warum sollten sich junge Menschen dafür interessieren?

Warum jugend.gestaltet.zukunft.?

Anlässlich der chaotischen Umstände – Pandemie; Beschränkungen im gesellschaftlichen Leben – ist es Zeit, die Interessen junger Menschen einmal mehr auf die Agenda von Politik und Gesellschaft zu packen. Nichts eignet sich besser dafür als die anstehende Kommunalwahl in Niedersachsen, wo Menschen ab 16 Jahren aktiv mitentscheiden können. On top kommt noch die große Bundestagswahl und die damit verbundenen U18-Wahlen. Perfektes Jahr für geballte Jugendpolitik! Genau der richtige Moment also, dass junge Menschen und ihre Vertreter*innen mit Aktionen auf jugendpolitische Forderungen – konkret wie politische Wahlprogramme – aufmerksam machen! Denn es gibt viel zu sagen. Jugend hat Stimme. Ihre Forderungen sind da. Ob Umwelt, Klima oder Gleichberechtigung: junge Menschen mobilisieren in Massen – auf der Straße oder digital. Die Zukunft ist ihr Hauptanliegen. Eine bessere, gesündere, fairere Zukunft. Junge Menschen gestalten jetzt aktiv das Leben aller mit. Jugend gestaltet Zukunft eben.

Forderungen sichtbar machen:

Mit dem Projekt werden junge Menschen und ihre Vertreter*innen wie Jugendverbände, Jugendringe, Jugendinitiativen und Jugendpflegen unterstützt und aufgefordert mit der Politik vor Ort in Kontakt zu treten. Junge Menschen sollen sich dabei als Aktive, als Mitentscheider*innen sowie als Vertreter*innen ihrer Generation identifizieren können und somit einen Mehrwert für die Demokratie schaffen.
Gleiches gilt natürlich auch für die Politiker*innen. Nur im umgekehrten Sinne. Hier werden konkrete Informationen der jugendpolitischen Kriterien in den Büros platziert, um ihre Wahlinhalte jugendgerecht zu gestalten. Sie werden aufgefordert, sich mit der Jugend auseinanderzusetzen – und zwar auf Augenhöhe!

Wie soll das denn gehen?

Damit jugendpolitische Interessen und Forderungen auch wirklich eine Stimme im Wahlgeschehen haben, gibt es verschiedene Materialien, Methoden und Aktionsangebote. Den Auftakt werden im Mai Online-Veranstaltungen rund um die Organisation und Durchführung von Events mit politischen Vertreter*innen machen. Zusätzlich werden verschiedene Aktionsmuster und Methoden zur Gestaltung von kleineren Programmen vor Ort zur Verfügung gestellt.

Eine besondere Unterstützung ist die finanzielle Förderung von Aktionen und Maßnahmen rund um die Wahlen. Bis zu 150,00 Euro können im Rahmen der Kampagne „neXTvote – jugend.gestaltet.zukunft“ erstattet werden. Größere Aktionen oder Maßnahmen ab einer Summe von 1.500,00 Euro können über das Förderprogramm 4Generation finanziert werden.