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12.12.2012

Piratenkapitän Ramaswamy unterwegs im Weltmeer Jugendpolitik

Fotos: Janko Woltersmann (attenzione-foto.com)

Freundlich und fast etwas zurückhaltend betritt Ramaswamy den Veranstaltungsort. Bereits in den ersten Statements wird dann deutlich, dass er sich gut auf das X=Meeting vorbereitet und mit den jugendpolitischen Forderungen des Landesjugendrings beschäftigt hat. So bekennt er sich deutlich zur Jugendverbandsarbeit, die durch eine verlässliche, kontinuierliche Förderung abgesichert werden müsste, die aber auch eine zusätzliche Projektförderung erhalten solle. Er sieht die Probleme junger Menschen, wie die immer weniger werdende Freizeit, die z.B. durch die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur verursacht werden – und fordert eine Rückkehr zum G9-Abitur.

Beim Thema Beteiligung segelt der Piratenkapitän dann in seinem Heimatrevier: Er fordert mehr Transparenz, verspricht, dass seine Fraktion – so den Piraten den der Einzug in den Landtag gelingt – Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung, z.B. mithilfe einer Internetplattform, stärker einbinden will – und er sieht auch den Bedarf nach speziellen Beteiligungsangeboten für junge Menschen, die nach seinen Vorstellungen vor allem lokal verortet sein sollten.

Die verschiedenen Methoden des X=Meetings, das Svenja Mach, eine Ehrenamtliche der Schreberjugend souverän und charmant moderiert, sorgen für eine geringe Distanz zwischen dem Spitzenkandidaten und den Teilnehmenden, die viele Fragen an Ramaswamy mitgebracht haben und diese stellen wollen. So vergeht die Zeit wie im Flug – oder um im Bild zu bleiben: Wie bei einer Regatta.

 

Das X=Meeting mit Meinhart Ramaswamy war der Auftakt zu insgesamt sechs Veranstaltungen mit den verschiedenen Spitzenkandidat-inn-en – für die anderen X=Meetings ist eine Anmeldung noch auf nextvote.de/979.0.html möglich.