Wahlwörterbuch S - Z

Du darfst zum ersten Mal wählen? Oder hast so noch Fragen zum Ablauf der Wahl und was du beachten solltest? Dann findest du hier die Infos!

Spitzenkandidat-inn-en:

Die Personen, die von ihrer Partei auf den ersten Platz der Landesliste gewählt wurden. Am 27.01.2008 sind dies für die SPD Wolfgang Jüttner, für die CDU Christian Wulff, für Bündnis 90/Die Grünen Ursula Helmhold und für die FDP Dr. Philipp Rösler.

Wahlberechtigt:

Das aktive Wahlrecht hast du, wenn du am Tage der Wahl
• 18 Jahre oder älter bist,
• die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt,
• und den ersten Wohnsitz seit mindestens drei Monaten in Niedersachsen hast.
Das passive Wahlrecht hast du, wenn du am Tage der Wahl
• 18 Jahre oder älter bist,
• die deutsche Staatsbürgerschaft seit mindestens einem Jahr besitzt,
• und den ersten Wohnsitz seit mindestens sechs Monaten in Niedersachsen hast.

Wahlbenachrichtungskarte:

Diese Postkarte findest du Anfang Januar in deinem Briefkasten. Sie ist sozusagen die Einladung zum Wählen gehen – du hast das Privileg und darfst mitentscheiden, wie sich der nächste Landtag zusammensetzt. Die Chance solltest du dir nicht entgehen lassen. Und Einladung unbedingt am 27.01.2008 mit ins Wahllokal nehmen!

Wahlkreis:

Ganz Niedersachsen ist in 87 Wahlkreise aufgeteilt. In jedem dieser Wahlkreise gibt es Direktkandidat-inn-en, von denen du einem mit deiner Erststimme den Weg in den Landtag ermöglichen kannst.

Wahlleiter-in:

Der/die Landeswahlleiter-in trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Landtagswahl. Dabei wird er von den Wahlleiter-inn-en der einzelnen Wahlkreisen unterstützt.

Wahllokal:

Das Wahllokal ist der Raum, in dem du deine Stimme abgeben kannst und sicherlich ganz in deiner Nähe. Wo du das richtige Wahllokal findest, steht auf der => Wahlbenachrichtigungskarte.

Wahlprogramm:

Jede Partei überlegt sich vor der Wahl, was sie in der kommenden Legislaturperiode in Niedersachsen erreichen will. Diese Ziele schreibt die Partei in einem Wahlprogramm zusammen, dass du bei den Landesgeschäftsstellen der Parteien beziehen kannst.

Wahlurne:

In der versiegelten Wahlurne werden alle Wahlzettel eines Wahllokals gesammelt. Erst nach Ende der Wahlhandlung um 18.00 Uhr öffnet der/die Wahlvorsteher-in die Urne und die Auszählung der Stimmen kann beginnen

Wahlvorstand:

In jedem Wahllokal gibt es einen Wahlvorstand. Dieser ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl verantwortlich und zählt am Wahltag ab 18.00 Uhr die Stimmen aus.

Wahlvorsteher-in:

Die Chefin / den Chef des Wahlvorstandes nennt man Wahlvorsteher-in.

Wahlzettel:

bekommst du im Wahllokal ausgehändigt. Der Wahlzettel ist das Formular auf dem du ankreuzt, welche-r Direktkandidat-in und welche Landesliste deine Stimme bekommen soll. Nachdem du deine Stimmen in der Wahlkabine abgegeben hast, wird der Zettel gefaltet und in einem Umschlag in die Wahlurne gesteckt.

Zweitstimme:

Mit der Zweitstimme wählst du die Landesliste der Partei, mit deren Positionen und Zielen du dich am ehesten identifizieren kannst. Die Verteilung der Zweitstimmen entscheidet über die endgültige Größe des Landtags. Es ziehen die Fraktionen in den Landtag ein, deren Landeslisten mehr als 5% der Zweitstimmen auf sich vereinen konnten.

 

Wörterbuch A-H           Wörterbuch L-P