wir bewegen... aufeinander zu!
Was haben Kontakte zwischen Jugendverbänden und Politiker-inne-n mit einem Puzzle gemeinsam? Da gibt es einiges:
- Es ist vielleicht nicht immer ganz einfach, den richtigen Anknüpfungspunkt zu finden – wenn man ihn aber einmal gefunden hat, ergeben sich neue Einblicke und ein großes gesamtes Bild.
- Es dauert einen Moment, bis man zu einem Ergebnis kommt – doch das ist dafür umso schöner und ein echtes Erfolgserlebnis.
- Einmal geschlossene Verbindungen bleiben bestehen und bieten die Möglichkeit, weitere Anknüpfungspunkte zu finden.
- Es macht Spaß, regt zum Nachdenken an und klappt nur, wenn alle dabei sind.
Und deshalb wird jetzt, zum Start in die neue Legislaturperiode des Landtags, gepuzzelt: Denn mit der Kampagne „wir bewegen... aufeinander zu!” haben sich die niedersächsischen Jugendverbände auf eine gemeinsame Kampagne verständigt, um den Kontakt zwischen Landtagsabgeordneten und Jugendverbände/Jugendringen zu intensivieren.
Der politische Dialog zwischen Politiker-inne-n und jungen Menschen ist für die meisten Beteiligten – egal ob Politikprofi, Jugendleiter-in oder Jugendliche-n – etwas Besonderes: Um komplizierte politische Zusammenhänge für junge Menschen verständlich zu machen, bedarf es jugendgerechter Aktionsformen statt leerer Phrasen. Um Jugendlichen die Bedeutung und den „Nutzen” von politischem Engagement zu vermitteln, sind verbindliche Absprachen und eine schnelle Reaktion nötig, und um Politiker-inne-n die Relevanz und den Nutzen von Jugendarbeit darzustellen, ist das persönliche Erleben von enormer Wichtigkeit. Jugendpolitische Kontakte dürfen daher nicht auf die Wahlkampfzeiten beschränkt sein, sondern müssen immer wieder in den Terminkalendern von Politiker-inne-n, Jugendleiter-inne-n und Jugendlichen auftauchen.Mit verschiedenen Ansätzen ermöglicht es die Kampagne „wir bewegen... aufeinander zu!” den Jugendverbänden und Jugendringen in Niedersachsen, den Kontakt zu Landtagsabgeordneten zu intensivieren:
„wir bewegen... in Aktion!”
Landtagsabgeordnete als Gäste bei den jugendverbandlichen Aktionen: Egal ob Kinderfreizeit, Sommerfest, Juleica-Schulung oder ein anderes Projekt – die Abgeordneten bekommen so einen Eindruck davon, was Jugendarbeit alles leistet, lernen ehrenamtliches Engagement kennen und können sich so persönlich davon überzeugen, dass die Zuschüsse gut investiert sind!
Am besten ist es, dafür z.B. die Landtagsabgeordneten aus dem jeweiligen Wahlkreis anzusprechen – zu deren Aufgaben gehört es, für ihre jeweilige Fraktion vor Ort präsent zu sein. MEHR INFOS!
„wir bewegen... auf Dauer!”
Insbesondere für die Landes- bzw. Bezirksverbände gibt es eine zweite Säule: Den dauerhaften Kontakt zu bestimmten Abgeordneten. Dafür werden sich die Jugendverbände gezielt an einzelne Abgeordnete wenden, um regelmäßige Kontakte, gegenseitige Einladungen bei besonderen Veranstaltungen und einen Informationsaustausch zu verabreden. Ein solcher kontinuierlicher Dialog ist für beide Seiten befruchtend und ermöglicht einen vertrauensvollen Gedankenaustausch und einen schnellen Draht zur Politik. Ferner werden Jugendverbände dadurch als relevanter Ansprechpartner für Politiker-innen etabliert. MEHR INFOS!
„wir bewegen... für die Zukunft!”
Noch etwas „Zukunftsmusik” ist diese Säule. Denn ab Herbst 2009 wollen die niedersächsischen Jugendverbände gemeinsam ein neues Zukunftsprogramm entwickeln: In einem zweijährigen Prozess soll eine Vision für die Gesellschaft im Jahr 2020 entwickelt werden. Verschiedene Themenbereiche sollen durch Arbeitsgruppen und begleitende Projekte diskutiert und ein Zukunftsszenario soll entwickelt werden. Auch in diesem Rahmen bieten sich Diskussionsrunden und Aktionen mit Politiker-inne-n an.

