Uwe Schwarz
(SPD-MdL)
Hoher Weg 14
37581 Bad Gandersheim
Wahlkreis
19 - Einbeck
Telefon
05382/2118
Fax
05382/6764
Website
www.spd-uwe-schwarz.de
Meine Positionen
Bedeutung der Jugendarbeit
Welche Rolle und Bedeutung schreiben Sie der Jugendarbeit in den kommenden Jahren zu? Wo sehen Sie besondere Herausforderungen für die Jugendarbeit?
Anerkennung Ehrenamt
Wie wollen Sie das Ehrenamt in der Jugendarbeit zukünftig besonders anerkennen?
Berührungspunkte
Welche Erfahrungen haben Sie persönlich in der Jugendarbeit (z.B. als Teilnehmer-in oder Jugendleiter-in)?
Herausforderungen für das Bildungssystem
Wo sehen Sie die zentralen Herausforderungen für das niedersächsische Bildungssystem?
Eine weitere große Herausforderung ist gegenwärtig die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Zu viele junge Menschen können im Beruf nicht Tritt fassen, weil Ausbildungsstellen fehlen und der Besuch der Berufsschule ihnen keine berufliche Qualifikation im Sinne einer Berufsausbildung ermöglicht. Die SPD wird daher eine Initiative für ein Recht auf Ausbildung starten.
Alle Studierenden in Niedersachsen müssen gegenwärtig Studiengebühren zahlen. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger geht in Niedersachsen zurück und das, obwohl demografiebedingt immer mehr junge Menschen die Schulen verlassen. Die Entscheidung für ein Studium darf aber nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Daher müssen Studiengebühren für das Erststudium wieder abgeschafft werden!
konkretes Ziel
Welches konkrete bildungspolitische Ziel möchten Sie als Landtagsabgeordnete-r als erstes angehen und wie wollen Sie dieses Ziel erreichen?
Ich werde nach den Landtagswahlen 2008 weiter dafür kämpfen, dass es an allen Schulen eine Unterrichtsversorgung von 100 Prozent gibt, und dass mehr Stunden für gute Fördermaßnahmen zur Verfügung stehen. Zusätzlich muss in Klassen mit Kindern, die einen hohen Förderbedarf benötigen, die Klassenstärke verkleinert werden. Auch Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe sind für viele Kinder besonders wichtig und bedürfen weiterer Fördermaßnahmen.
Als weiteres zentrales Vorhaben wird die SPD die Lernmittelfreiheit wieder einführen und dafür 20 Mio. € in den Haushalt einstellen. Das gegliederte Schulsystem à la CDU wird von den Eltern abgewählt. Immer weniger Eltern schicken ihre Kinder auf eine Hauptschule und vermehrt auf das Gymnasium. Die SPD wird überall dort, wo Eltern dies wollen, „Gemeinsame Schulen“ einrichten, in denen alle Kinder bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden.
Ganztagsschule
Welche konkreten Schwierigkeiten sehen Sie zurzeit bei der Kooperation von (Ganztags)Schulen mit Jugendverbänden? Wie wollen Sie hier Abhilfe schaffen?
Schritte gegen Kinderarmut
Welche konkreten Schritte gegen Kinderarmut in Niedersachsen wollen Sie daher als erstes in Angriff nehmen?
Des Weiteren muss ein Perspektivwechsel hin zu einem kinder- und jugendbezogenen Hilfe- und Schutznetz erfolgen. Ich habe für die SPD unser Programm „Kinder schützen – Kinder fördern“ entworfen und dabei folgende zentralen Punkte in den Vordergrund gestellt: Aufsuchende flächendeckende Kinder- und Familienhilfe durch Sozialarbeiter/innen, Kinderkrankenschwestern, Familienhebammen. Koordinierungsstellen dafür sind Familienzentren, die in der Trägerschaft der Kommunen liegen sollen. Die Ausweitung flächendeckender ärztlicher Vorsorgeuntersuchungen. Der Aufbau eines Kindernotrufs, der rund um die Uhr mit einer kurzen und leicht zu merkenden Rufnummer versehen ist und die Aufnahme von Kinderrechten in die Niedersächsische Landesverfassung gehören ebenfalls dazu.
Besondere Förderung
Bei welcher Gruppe von „jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf” halten Sie eine stärkere Förderung für besonders notwendig? Wie sollte diese aussehen?


