Frauke Heiligenstadt
(SPD-MdL)
Judenstraße 13
37191 Katlenburg-Lindau
Wahlkreis
18 - Northeim
Telefon
05551/65877
Fax
05551/913761
Website
www.frauke-heiligenstadt.de
Meine Positionen
Bedeutung der Jugendarbeit
Welche Rolle und Bedeutung schreiben Sie der Jugendarbeit in den kommenden Jahren zu? Wo sehen Sie besondere Herausforderungen für die Jugendarbeit?
Anerkennung Ehrenamt
Wie wollen Sie das Ehrenamt in der Jugendarbeit zukünftig besonders anerkennen?
Außerdem sollten ehrenamtliche Tätigkeiten bei Bewerbungen besonders positive berücksichtigt werden und nicht als Nachteil gewertet werden. Hier sind insbesondere die Unternehmen noch gesondert gefordert.
Berührungspunkte
Welche Erfahrungen haben Sie persönlich in der Jugendarbeit (z.B. als Teilnehmer-in oder Jugendleiter-in)?
In der SPD machen wir zur Zeit ein Projekt, das sich "10unter20" nennt. Hierbei begleiten uns ca. 6 Monate lang 10 Jugendliche unter 20 Jahren und lernen politische Arbeit kennen, ohne in einer Partei Mitglied zu sein.
Herausforderungen für das Bildungssystem
Wo sehen Sie die zentralen Herausforderungen für das niedersächsische Bildungssystem?
Das geht nach meiner Meinung nur, wenn man möglichst lange eine gemeinsame Schule hat, die nicht bereits mit 10jährigen eine Aufteilung in unterschiedliche Leistungsklassen vornimmt.
Außerdem muss Bildung auch die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen unterstützen. Dazu gehört auch, dass nicht nur Fachwissen vermittelt wird, sondern auch Werte wie Toleranz, Solidarität und Achtung vor den anderen vermittelt werden.
konkretes Ziel
Welches konkrete bildungspolitische Ziel möchten Sie als Landtagsabgeordnete-r als erstes angehen und wie wollen Sie dieses Ziel erreichen?
Außerdem brauchen wir wieder kleinere Klassen.
Ganztagsschule
Welche konkreten Schwierigkeiten sehen Sie zurzeit bei der Kooperation von (Ganztags)Schulen mit Jugendverbänden? Wie wollen Sie hier Abhilfe schaffen?
Es darf ohnehin der notwendige Unterricht nicht durch Ausnutzen des ehrenamtlichen Engagements ersetzt werden.
Schritte gegen Kinderarmut
Welche konkreten Schritte gegen Kinderarmut in Niedersachsen wollen Sie daher als erstes in Angriff nehmen?
Dazu gehört z.B. die Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit, kostenlose Schülerbeförderung auch für Hartz-IV-Empfänger in der Sekundarstufe 2, ein Sozialfonds des Landes, damit das Schulessen trotz geringen Einkommens der Eltern wahrgenommen werden kann. Und nicht zuletzt die Abschaffung der Studiengebühren.
Besondere Förderung
Bei welcher Gruppe von „jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf” halten Sie eine stärkere Förderung für besonders notwendig? Wie sollte diese aussehen?
Für SchulabrecherInnen sollten gezielte Förderprogramme entwicklet werden, damit eine Integration den Ausbildungsmarkt besser gelingen kann. Bei MigrantInnen sollte Integration in der ganzen Gesellschaft besser gelebt werden. Das ist eine Aufgabe die nicht nur die Politik entwas angeht, sondern uns alle.
Insgesamt brauchen wir wieder bessere Perspektiven für alle Jugendlichen und dazu soll auch ein "Recht auf Ausbildung", das die SPD einführen will, beitragen. Jeder/Jede Jugendliche muss die Chance auf einen Ausbildungsplatz haben. Falls das nicht im Betrieb klappt, müssen wir auch über vollschulische Ausbildung mit Kammerabschluss für eng abgestimmte Bereiche diskutieren.


