Frank Oesterhelweg
(CDU-MdL)
Krumme Straße 9
38315 Werlaburgdorf
Wahlkreis
09 - Wolfenbüttel-Nord
Telefon
05335/6282
Fax
05335/6595
Website
www.frank-oesterhelweg.de
Meine Positionen
Bedeutung der Jugendarbeit
Welche Rolle und Bedeutung schreiben Sie der Jugendarbeit in den kommenden Jahren zu? Wo sehen Sie besondere Herausforderungen für die Jugendarbeit?
Eine besondere Herausforderung der Jugendarbeit sehe ich darin, die Jugendlichen überhaupt zu erreichen, ihnen attraktive Angebote zu machen und die verschiedenen Gruppierungen einzubinden.
Anerkennung Ehrenamt
Wie wollen Sie das Ehrenamt in der Jugendarbeit zukünftig besonders anerkennen?
Wer als Jugendlicher ehrenamtlich tätig ist, der sollte in Schule, im Studium und in der Ausbildung sowie auch im Beruf Vorteile bekommen gegenüber denjenigen, sich „sich nur bedienen lassen“.
Berührungspunkte
Welche Erfahrungen haben Sie persönlich in der Jugendarbeit (z.B. als Teilnehmer-in oder Jugendleiter-in)?
Meine Erfahrung: Wer den Mund aufmacht, sich nicht gleich einschüchtern lässt und auch einmal gegen den Strom schwimmt, der wird auch ernst genommen. Sachliche und konsequente Arbeit zahlt sich aus und wird anerkannt. Es macht Freude, sich zu engagieren, etwas zu erreichen und auch gegen Widerstände durchzusetzen.
Herausforderungen für das Bildungssystem
Wo sehen Sie die zentralen Herausforderungen für das niedersächsische Bildungssystem?
konkretes Ziel
Welches konkrete bildungspolitische Ziel möchten Sie als Landtagsabgeordnete-r als erstes angehen und wie wollen Sie dieses Ziel erreichen?
Ganztagsschule
Welche konkreten Schwierigkeiten sehen Sie zurzeit bei der Kooperation von (Ganztags)Schulen mit Jugendverbänden? Wie wollen Sie hier Abhilfe schaffen?
Eventuell empfiehlt sich die Einstellung von bspw. Übungsleitern auf Teilzeitbasis, hier müssen Mittel bereitgestellt werden, ggf. aus Budgets der Schulen oder mit Unterstützung der Wirtschaft.
Wichtig ist, dass wir die jetzt eigenverantwortlichen Schulen gemeinsam mit den Verbänden hier Modelle entwickeln lassen, die sich vor Ort bewähren und die praxisnah sind - also nicht zu viele Vorgaben und Vorschriften!
Schritte gegen Kinderarmut
Welche konkreten Schritte gegen Kinderarmut in Niedersachsen wollen Sie daher als erstes in Angriff nehmen?
(das letzte Jahr ist ab 1. August 2007 schon beitragsfrei).
Wir haben im Land Mittel bereitgestellt, um Kindern die Teilnahme am Mittagessen in Ganztagsschulen - das Ganztagsschulangebot muss breit ausgebaut werden - zu ermöglichen.
Über direkte Zahlungen an die Eltern lösen wir das Problem in vielen Fällen nicht, da die Mittel oft nicht bei den Kindern ankommen. Vielmehr sind direkte, also nicht handel- oder übertragbare Maßnahmen der richtige Weg. Bund, Länder und Gemeinden müssen hier gemeinsam handeln - ohne das ständige Kompetenzgerangel!
Ich persönlich habe über meine Kreistagsfraktion konkret einen Antrag im Wolfenbütteler Kreistag eingebracht, nach dem der Landkreis Wolfenbüttel einen Fonds auflegen soll, um bspw. Mittel für Schulspeisung, Lernmittel, Schülertransport etc. bereit zu stellen.
Besondere Förderung
Bei welcher Gruppe von „jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf” halten Sie eine stärkere Förderung für besonders notwendig? Wie sollte diese aussehen?
Junge Menschen haben aus meiner Sicht generell einen besonderen Förderbedarf, von Kindern im Bereich der Förderschulen bis hin zur Hochbegabtenförderung. Keine Gruppe darf benachteiligt werden, alle Kinder und Jugendlichen müssen individuell unterstützt und gefördert werden!


