Bildung & Ausbildung steht ganz oben auf der Liste
Ganz oben auf der Themenskala steht dabei die Bildungspolitik: Schulpolitik, Ausbildungsplatzsituation und Hochschulpolitik – das sind die drei wichtigsten landespolitischen Themen. Bereits auf dem vierten Platz folgt die Förderung der Jugendarbeit, es folgen die Themen „Soziale Gerechtigkeit”, Rechtsextremismus, Umwelt- und Naturschutz sowie Beteiligung.
Bemerkenswert: Alle neun Themen, die zur Abstimmung standen, wurden von den Teilnehmer-inne-n des Votings im Bereich von sehr wichtig bis ziemlich wichtig eingestuft: Auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 6 (völlig unwichtig) erhielt kein Thema eine schlechtere Durchschnittsnote als 2,8.
Deutliche Unterschiede gab es aber im Vergleich der verschiedenen Cluster. So wurde die Hochschulpolitik mit zunehmendem Alter wichtiger, während Umwelt- und Naturschutz bei den über 18-Jährigen mit einer 2,4 weniger wichtig war als bei den jüngeren – dort gab's den Durchschnittswert 2,0. Auch Rechtsextremismus wird von den nicht wahlberechtigten Voting-Teilnehmer-inne-n als wichtiger (2,1) eingestuft als von den Wahlberechtigten (2,3). Dafür gewannen bei den älteren Voter-inne-n die Förderung der Jugendarbeit (1,9 zu 2,2) und die Ehrenamtsförderung (2,6 zu 3,0) deutlich an Bedeutung.
Ehrenamtliche interessieren sich besonders für die Förderung der Jugendarbeit
Und auch die Aussagen von ehrenamtlich engagierten Voter-inne-n unterschieden sich von den nicht engagierten: Insbesondere die Förderung der Jugendarbeit (1,9 zu 2,3) und die Förderung des Ehrenamts (2,6 zu 3,3) waren den Engagierten besonders wichtig, umgekehrt sahen die Nicht-Ehrenamtlichen im Rechtsextremismus ein deutlich wichtigeres Politikfeld als die Engagierten (1,8 zu 2,4).
Ergebnisse fließen in neXTvote ein
Die Ergebnisse des neXTvotings fließen direkt in die Vorbereitung der neXTvote-Aktion zur Landtagswahl mit ein: Bildung, Jugendarbeit und soziale Gerechtigkeit werden die drei zentralen Themen sein, mit denen sich der LJR und die niedersächsischen Jugendverbände auseinandersetzen werden und zu denen sie den Dialog mit Politikerinnen und Politikern suchen werden. Zahlreiche Veranstaltungen in ganz Niedersachsen werden Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich „auf gleicher Augenhöhe” mit Landtags-Kandidat-inn-en zu unterhalten und ihre Forderungen und Vorstellungen zu diskutieren.
Jugendgruppen und Jugendringe, die Lust haben, sich an der neXTvote-Aktion zur Landtagswahl zu beteiligen, können sich direkt an den Landesjugendring wenden und bekommen dort weitere Informationen.
Zum Schluss noch etwas Statistik: Insgesamt haben an der Blitzumfrage 160 junge Menschen teilgenommen. Das Durchschnittsalter betrug 19,6 Jahre, 86 von ihnen waren männlich, 65 noch keine 18 Jahre alt und 118 ehrenamtlich engagiert.




